Konzept konzept
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Mein zentrales Thema ist die menschliche Figur, die Auseinandersetzung mit ihren 3dimensionalen Möglichkeiten. Ich bin bestrebt, in meiner Arbeit die Formensprache und das Vokabular unserer Zeit zu vermitteln, sozusagen „Zeitzeuge“ zu sein.

Wie fast alle Künstler arbeite ich in Werk-Zyklen, wobei die Trennung oft fließend ist.

Meine erste und gewissermaßen Basis-Gruppe heißt „Figured Out“. Ich habe mich für den englischen Namen entschieden, weil es kein deutsches Wort gibt, das dieses Recherchieren, Verbindungen finden, verbissen Dranbleiben, das tektonische Austüfteln und das Arbeiten mit dem Material, mit Volumen, Raum und Licht so treffend ausdrückt. An manchen Figuren arbeite ich 4 bis 5 Wochen lang.

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Die 2. große Werkgruppe, die ohne die 1. undenkbar wäre, heißt „Back to Stone“. Auf der Suche nach dem Wesentlichen, dem „Kern“ , habe ich die Formen verdichtet und verdichtet, d.h. geschlagen, gepresst und in Blöcke, Quader und andere geometrische Formen reduziert. Es war gewissermaßen der umgekehrte bildhauerische Weg: Michelangelo sagte, er habe nie eine Figur geschaffen, sie war schon im Stein, er musste sie nur befreien. Ich hingegen gebe meine Figuren dem Stein zurück – back to stone. Zitat Maria Geszler: „Michelangelo klopft aus Stein – Ucki klopft hinein.“

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Die Suche nach klaren Konturen führte zur neuen Serie "Cut Figures", in der Halbfiguren und Figuren an ihren markantesten Bewegungslinien ausgeschnitten werden. Der Durchblick schafft eine zusätzliche Dimension.

Ein weiteres Beispiel meines Konzepts des Verdichtens heißt "Figures in Frames": Ich habe meine Figuren in starke Metallrahmen gepresst, als Verweis auf persönliche, individuelle Zwänge und äußere Gegebenheiten, die den Menschen einengen, zurechtstutzen, an der Entfaltung hindern.

In meinen großformatigen Porträts geht es mir nicht um eine 1:1 Abbildung, sondern um einen verdichteten Ausdruck der Persönlichkeit – mit all ihren Ecken und Kanten.
Und in der Zusammenarbeit mit anderen Künstlerpersönlichkeiten (italienischer Maler, chinesischer Skulpturist) sind durch den künstlerischen Austausch neu-inspirierte Arbeiten entstanden.
 
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